Kennst du das auch? Es ist Adventszeit, du hast zero Zeit und trotzdem möchte die innere Weihnachtsbäckerin in dir unbedingt Plätzchen zaubern. Neulich fand ich mich um Mitternacht in der Küche wieder. Mit Mehl im Haar und Zimtduft in der Nase, weil ohne Zimtschneckenplätzchen einfach kein Weihnachten ist, lol. Schon als Kind habe ich es geliebt, mit meiner Oma zu backen: Der ganze Raum roch nach Zimt und Zucker, und wir haben lachend Teig genascht, bis wir Bauchweh hatten. Heute, als berufstätige Mama mit ständigem Zeitdruck, versuche ich diese Magie in meinen Alltag für mich und meine Kinder zu retten, auch wenn es manchmal chaotisch wird (Stichwort: Die Küche sieht danach aus wie ein Winter Wonderland aus Mehl).
Und weil ich weiß, wie knapp die Zeit in der Vorweihnachtszeit ist, liebe ich Rezepte, die einfach und trotzdem absolut wow sind, wie zum Beispiel meine Puddingplätzchen mit Vanillepudding – fluffige Weihnachtsplätzchen aus nur 5 Zutaten. Wenn du die noch nicht kennst, hol das unbedingt nach (aber erst nach diesen hier, versprochen).
Fun Fact am Rande: Wusstest du, dass Zimt früher mal wertvoller war als Gold? Ja, im Mittelalter galt Zimt als echtes Luxusgewürz. Wenn ich also meine Küche mit Zimtschneckenplätzchen bedufte, fühle ich mich wie eine Königin!😉
Warum Zimtschneckenplätzchen?
Warum ausgerechnet Zimtschneckenplätzchen (auch bekannt als Cinnamon Roll Cookies oder Zimtschnecken-Kekse)? Ganz einfach: Sie verbinden alles, was wir an Zimtschnecken lieben, mit der Handlichkeit von Plätzchen. Stell dir mini-Zimtschnecken vor, die knuspern!
Hier ein paar gute Gründe, warum du sie unbedingt probieren solltest:

Rezept: Klassische Zimtschneckenplätzchen
Zutaten für ca. 2 Bleche Zimtschneckenplätzchen
Für den Teig brauchst du:
Für die Füllung der Zimtschneckenplätzchen benötigst du:
Zubereitung
- Teig zubereiten: Mehl, Backpulver und Salz mischen. Butter, Zucker, Vanille und Ei dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Teigkugel formen.
- Ausrollen & füllen: Zwischen zwei Backpapieren rechteckig ausrollen (ca. 30×20 cm). Mit geschmolzener Butter bestreichen, dann Zimt-Zucker-Mix darüberstreuen.
- Aufrollen & kühlen: Von der langen Seite eng aufrollen. In Folie wickeln und mindestens 1 Stunde kalt stellen.
- Schneiden & backen: Rolle in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Auf Backpapier legen. Bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 10–12 Min. backen.
- Abkühlen lassen: Erst komplett abkühlen lassen, dann vom Blech nehmen.


Tipps & Variationen für deine Zimtschneckenplätzchen
Okay, das Grundrezept ist schon unglaublich lecker, aber du weißt ja: Ein bisschen Zauberei geht immer. Hier kommen meine liebsten Tipps und Variationen, mit denen du deine Zimtschneckenplätzchen ganz easy noch besser machst. Versprochen: Damit wirst du zur Zimtzauberin!
Zuckerguss – das i-Tüpfelchen
Wenn du klassische Zimtschnecken liebst, kennst du es: Ohne Glasur fehlt was! Und genau das funktioniert auch bei der Mini-Variante. Rühre dir aus 4 EL Puderzucker und ein paar Tropfen Milch oder Wasser einen dicken Guss an. Dann einfach mit einem kleinen Löffel oder einer Gabel in feinen Streifen über die abgekühlten Plätzchen träufeln. Sieht wunderschön aus – wie frisch aus der Weihnachtsbäckerei und bringt den extra Hauch Süße. Für alle, die’s besonders hübsch wollen: Streusel oder gehackte Nüsse auf den feuchten Guss geben. Tadaaa!
Füllung aufpimpen für extra Weihnachtsmagie
Klar, Zimt und Zucker sind ein unschlagbares Team. Aber wer sagt denn, dass man da nicht mal ein bisschen kreativ sein darf? Mische z. B. eine Prise Muskat* oder gemahlene Nelken* in deine Zimt-Zucker-Füllung. Das gibt der ganzen Sache einen noch festlicheren, würzigeren Touch. Oder streue ein paar gehackte Walnüsse*, Mandeln* oder Cranberries* über die Butter, bevor du den Teig aufrollst. Wichtig: Nicht zu viel, sonst lässt sich die Rolle nicht mehr sauber schneiden. Aber ein bisschen Crunch oder Frucht gibt dem Klassiker ein herrlich neues Aroma.
Konsistenz? Deine Entscheidung!
Das Schöne an Zimtschneckenplätzchen: Du hast’s selbst in der Hand, wie du sie am liebsten magst. Schneidest du die Teigrolle etwas dicker (z. B. 1 cm), bleiben sie innen herrlich soft und saftig, fast wie Mini-Zimtschnecken. Magst du’s lieber knusprig, schneide sie dünner (0,5 cm) und backe sie eher an der oberen Zeitgrenze. Auch bei der Backzeit kannst du spielen: Kürzer = softer, länger = mehr Crunch. Ich sag nur: Testbacken ist offiziell erlaubt 😉
So bleiben sie lange frisch
Du hast doch nicht etwa vor, sie alle auf einmal zu essen? (Okay, außer du bist ich.) Für den Fall, dass du doch ein paar Plätzchen aufheben willst: Luftdicht verpackt in einer Blechdose* halten sich die Zimtschneckenplätzchen bis zu 3 Wochen frisch. Und jetzt kommt mein Omi-Trick: Lege ein kleines Apfelstück mit in die Dose (aber bitte nicht direkt auf die Plätzchen!). Das sorgt für etwas Feuchtigkeit und hält sie zart. Den Apfelschnitz solltest du alle paar Tage austauschen, sonst wird’s funky in der Keksdose 😉
Einfrieren für spontane Genussmomente
Wenn du genauso Team „Ich back lieber einmal richtig viel“ bist wie ich, dann wirst du das hier lieben: Die Plätzchen lassen sich super einfrieren, entweder fertig gebacken oder als ungebackene Teigrolle. Letzteres ist ideal, wenn du spontan frische Plätzchen brauchst. Einfach aus dem TK holen, kurz antauen lassen, schneiden, backen und fertig ist der duftende Plätzchentraum. Im Gefrierfach sind sie ca. 3 Monate haltbar (wenn sie so lange überleben, lol).
Geschenke aus der Küche – süß & selbstgemacht
Mal ehrlich: Selbstgemachte Geschenke sind doch die schönsten. Und diese Zimtschneckenplätzchen eignen sich perfekt dafür! Stapel sie in ein schönes Schraubglas*, eine kleine Blechdose* oder fülle sie in Zellophan mit Schleife. Noch eine kleine handgeschriebene Rezeptkarte dran und du hast ein liebevolles Geschenk für KollegInnen, NachbarInnen, LehrerInnen oder einfach dich selbst. Denn: Du bist auch ein Geschenk, vergiss das nie! 🎁
FAQ – Häufige Fragen zu Zimtschneckenplätzchen
Fazit: Zimtschneckenplätzchen – Das einfachste und beste Rezept
Diese Zimtschneckenplätzchen sind für mich so etwas wie der Advent zum Anbeißen. Warm, zimtig, seelenwärmend. Sie sind nicht nur schnell gemacht und sehen auf jedem Plätzchenteller fantastisch aus, sondern sie bringen auch dieses ganz besondere Weihnachtsgefühl zurück in die Küche: den Duft nach Geborgenheit, Kindheit und einem Hauch Chaos zwischen Mehlwolke und Keksdose. Ganz ehrlich: Ich liebe solche Rezepte, bei denen man mit wenig Aufwand richtig viel Herz auf den Tisch zaubert.
Du brauchst keinen komplizierten Hefeteig, keine Profi-Ausrüstung und auch keine 17 Zutaten. Nur ein bisschen Zimt, etwas Butter, ein Ei, ein wenig Liebe und zack, steht dein persönliches Winterglück auf dem Backblech. Und wenn du genauso auf unkomplizierte Plätzchen stehst wie ich, dann schau dir unbedingt auch mein Rezept für die Puddingplätzchen mit Vanillepudding – fluffige Weihnachtsplätzchen aus nur 5 Zutaten an. Die sind der perfekte Match zu den Zimtschneckenplätzchen. Einfach himmlisch weich, super schnell gemacht und ein absoluter Favorit bei Groß und Klein.
Also: Ofen an, Teig rollen, Schnecken backen und dann heißt’s nur noch: naschen, teilen, Freude schenken. Ob für die Nachbarin, die beste Freundin oder einfach für dich selbst (gönn dir, Girl!). Diese kleinen Schneckchen sind immer eine gute Idee.
Und das Allerbeste? Sie schmecken so unglaublich lecker, dass garantiert jemand fragt: „Wo hast du DIE denn gekauft?“ Und du kannst ganz entspannt sagen: „Selbst gemacht. Geht total easy.“

Zimtschneckenplätzchen
Zutaten
Für den Teig:
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 100 g Zucker, weiß
- 1 Pck. Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
- 1 TL Backpulver (optional, für etwas mehr Volumen)
- 1 Prise Salz
- 125 g Butter, weich
- 1 Ei (Größe M)
Für die Füllung:
- 3 EL Zucker (braun oder weiß)
- 2 TL Zimt
- 2 EL Butter, geschmolzen
Anleitungen
Teig vorbereiten:
- Mehl, (optional Backpulver) und Salz in einer Schüssel mischen. Weiche Butter, Zucker, Vanillezucker oder Vanilleextrakt und Ei hinzufügen. Mit Handmixer* (Knethaken) oder Küchenmaschine* zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einer Kugel formen.
Ausrollen & füllen:
- Teig zwischen zwei Backpapieren oder Frischhaltefolien zu einem Rechteck (ca. 30×20 cm) ausrollen. Mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Zimt und Zucker mischen und gleichmäßig darauf verteilen.
Aufrollen & kühlen:
- Teig von der langen Seite her straff aufrollen. Die Rolle fest in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Schneiden & backen:
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Die Teigrolle in ca. 0,5–1 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und 10–12 Minuten backen, bis sie am Rand leicht goldbraun sind.
Abkühlen & genießen:
- Plätzchen vollständig abkühlen lassen, bevor du sie vom Blech nimmst. Optional mit Zuckerguss verzieren (siehe Notizen).
Notizen
- Für Zuckerguss: 4 EL Puderzucker mit 1–2 TL Milch verrühren und nach dem Abkühlen auf die Plätzchen träufeln.
- Für mehr Abwechslung kannst du gehackte Nüsse, Rosinen oder Cranberries mit in die Füllung geben.
- Die Plätzchen bleiben in einer luftdicht verschlossenen Keksdose bis zu 3 Wochen frisch. Für extra Weichheit: ein Stück Apfel mit in die Dose legen.
- Auch einfrierbar, entweder gebacken oder als Teigrolle (bis zu 3 Monate haltbar).
- Perfekt als Geschenkidee in schönen Gläsern oder Dosen mit Rezeptanhänger.